„Pippi Langstrumpf“ bezaubert Kinder in der Vorweihnachtszeit

Wer kennt es nicht, das starke, mutige und herrlich unerzogene Mädchen namens Pipilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter – oder kurz: Pippi – Langstrumpf? Sie lebt in der Villa Kunterbunt und macht, was sie will – zusammen mit ihrem Pferd und dem Äffchen Herrn Nielson. Mit ihren Freunden Annika und Tommy erlebt sie unzählige Abenteuer.

Das Bremer Tournee Theater bringt diesen Kinderbuch-Klassiker von Astrid Lindgren am Dienstag, 9. Dezember auf die Bühne im Gymnasium Neustadt. Die Altrewa Bürgerstiftung und der ehemalige Theater- und Konzertkreis Neustadt am Rübenberge e. V. (TKK) laden dazu Kindergarten – und Grundschulkinder ein.

Der TKK hatte in Neustadt eine wunderbare Tradition etabliert: Er entführte in der Vorweihnachtszeit Kindergarten- und Grundschulkinder unserer Stadt in die Welt des Theaters. Leider musste der TKK seine hervorragende Kulturarbeit wegen mangelnder Nachfolge in der Vereinsführung in diesem Jahr einstellen und befindet sich in Auflösung.

Als Altrewa Bürgerstiftung Neustadt a. Rbge. freuen wir uns sehr, dass der TKK an uns herangetreten ist, die Kindertheateraufführungen weiterzuführen – in diesem Jahr noch mit voller Unterstützung der Ehrenamtlichen des Vereins. Dank finanzieller Unterstützung des TKK und Neustädter Förderer ist das Spektakel auf der Bühne der Aula des Gymnasiums Neustadt für die Kinder sogar kostenlos. Wir bedanken uns bei den Ehrenamtlichen des ehemaligen TKK, bei der Stadt Neustadt am Rübenberge und bei der Sparkasse Hannover für die großzügige finanzielle Unterstützung des Projektes.

Kindertheater in der Vorweihnachtszeit

Der ehemalige Theater- und Konzertkreis Neustadt am Rübenberge e. V. (TKK) hat eine wunderbare Tradition in Neustadt etabliert: Er entführte in der Vorweihnachtszeit Kindergarten- und Grundschulkinder unserer Stadt in die Welt des Theaters. Leider musste der TKK seine hervorragende Kulturarbeit wegen mangelnder Nachfolge in der Vereinsführung in diesem Jahr einstellen und befindet sich in Auflösung.

Als Altrewa Bürgerstiftung Neustadt a. Rbge. freuen wir uns sehr, dass der TKK an uns herangetreten ist, die Kindertheateraufführungen weiterzuführen – in diesem Jahr noch mit voller Unterstützung der Ehrenamtlichen des Vereins. Dank finanzieller Unterstützung des TKK und Neustädter Förderer ist das Spektakel auf der Bühne der Aula des Gymnasiums Neustadt für die Kinder sogar kostenlos.

Auf dem Spielplan am Freitag, den 14. November steht das Stück „Hänsel und Gretel“ des Tournee Theaters Hamburg. Das Märchen um zwei Kinder, die sich im Wald verirren und in die Fänge einer Hexe in einem Lebkuchenhaus geraten, hat das Tournee Theater Hamburg in moderner Form in Szene gesetzt. Abgerundet durch die Kompositionen von Liudmyla Vasylieva ist hier ein Märchen entstanden, das auch den kleinsten Zuschauern viel Spannung und Freude bereitet. Hänsel und Gretel ist abenteuerlich, humorvoll, musikalisch, aufwändig ausgestattet und liebevoll in Szene gesetzt.

Wir bedanken uns bei den Ehrenamtlichen des ehemaligen TKK, bei der Stadt Neustadt am Rübenberge und bei der Sparkasse Hannover für die großzügige finanzielle Unterstützung des Projektes.

1000 Tage Krieg in der Ukraine

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine dauert mittlerweile seit über 1000 Tagen an und hat neben den weltpolitischen Implikationen ganz besonders drastische Auswirkungen auf die sich nach wie vor im Land aufhaltenden Menschen. Eine Plakat- sowie eine Fotoausstellung („Schlaflos“ / Healed Lands) vermitteln einen Einblick in die Verarbeitung des Kriegsalltags mit Hilfe der künstlerischen Formen Plakat und Foto.

Neustadt – Geschichten einer Stadt mit viel Land.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Gebietsreform in Neustadt a. Rbge. und der Auflösung der Selbständigkeit der Gemeinden des alten Landkreises hat Dirk v. Werder ein historisches Lesebuch über die Auswirkungen dieses Umbruchs in den Gemeinden geschrieben. Die Altrewa Bürgerstiftung hat dieses Lesebuch herausgegeben und lädt Sie sehr herzlich zur Buchvorstellung und Lesung am 22. Mai 2024, 19.00 Uhr im historischen Rosenkrug, Nienburger Str. 28, 31535 Neustadt a. Rbge. ein.

Konarskismus. 25 + 1 / Retrospektive Marek Konarski

Wir möchten Sie sehr herzlich zur Ausstellungseröffnung „Konarskismus. 25 + 1 / Retrospektive Marek Konarski“ sowie zu weiteren Veranstaltungen einladen.

Der Neustädter Künstler Marek Konarski präsentiert in dieser Werkschau bis zum 5. September 2024 Arbeiten der vergangenen 25 Jahre sowie aktuelle Werke.

Die Retrospektive veranschaulicht die künstlerische Entwicklung Konarskis von den Anfängen in den 1990er Jahren bis hin zu seinem individuellen Stil, den Konarskismus. Dabei gibt es auch ein Wiedersehen mit Werken, die sich seit langem in privaten Sammlungen befinden.

Die Vernissage beginnt am Dienstag, 13. August 2024, um 19 Uhr in unseren Galerieräumen im historischen Rosenkrug, Nienburger Straße 28. Alle weiteren Termine entnehmen Sie bitte dem Programm im Anhang. Wir würden uns freuen, Sie auch diesmal wieder im Rosenkrug begrüßen zu dürfen.

Mit herzlichen Grüßen im Namen des Vorstandes der Pawlowski Kunst- und Kulturstiftung und des Ehepaares Konarski-Niffka-Konarski.

Nachruf auf Alfried Kostrewa

Der Neustädter Stifter und Kunstsammler Alfried Kostrewa ist tot. Er starb am 14. November 2023 im Alter von 90 Jahren nach einem bewegten und erfüllten Leben. Geboren 1933 in Masuren (heute Polen), floh Kostrewa als Kind mit seiner Familie kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach Ostfriesland. In seiner neuen Heimat leistete er als Jugendlicher Schwerstarbeit im Torfkraftwerk Wiesmoor und erlernte anschließend den Beruf des Maurers und Zimmermanns.
Nach dem Abschluss der Ausbildung entschied er sich jedoch, in Wuppertal Theologie zu studieren. Er arbeitete dann zunächst als Missionspfarrer der Hermansburger Mission, bevor er Ende der 1960er Jahre evangelischer Pastor in Steinhude am Meer, später in Bordenau und Poggenhagen wurde. Vielen Neustädterinnen und Neustädtern und auch den älteren Menschen in Steinhude ist Alfried Kostrewa als unkonventioneller und engagierter Pastor oder auch als Lehrer für Religion und Alte Geschichte am Gymnasium in Neustadt in Erinnerung.
Kostrewa legte sein Pastorenamt Anfang der 1980er Jahre nieder und arbeitete zunächst als Lehrer und freier Trauerredner, dann auch als Makler. Mit der Übernahme eines sanierungsbedürftigen Pflegeheimes in Affinghausen 1984 nahm seine berufliche Laufbahn ein weiteres Mal eine Wende. In den kommenden zwölf Jahren baute er mit viel Engagement und Risikobereitschaft ein Unternehmen mit sieben Pflegeheimen und einer Rehaklinik auf. Diese Einrichtungen verkaufte er 1996 aus gesundheitlichen Gründen. 2008 übernahm Kostrewa das Senioren- und Pflegheim in Affinghausen ein zweites Mal und baute es zu einer Pflegeeinrichtung für an Demenz erkrankte Menschen um. Der Altrewa Gutshof wird seit 2004 von seinem ältesten Sohn geführt.
Kostrewa war ein engagierter Bürger, der sich auch politisch einbrachte. So saß er vom 1. November 1996 für knapp zwei Jahre für die UWG im Neustädter Stadtrat und war in der Zeit auch stellvertretender Ortsbürgermeister der Kernstadt.
Sein soziales Engagement ließ ihn nicht nur als Unternehmer verantwortungsvoll handeln, sondern veranlasste ihn 2002 dazu, nun als Privatier, die unabhängige und gemeinnützige Altrewa Bürgerstiftung zu gründen. Diese Stiftung hat die Aufgabe, die soziale und kulturelle Entwicklung der Stadt Neustadt am Rübenberge und ihrer Bürgerschaft zu fördern.
Räumlicher Mittelpunkt des Wirkens von Alfried Kostrewa war der historische Rosenkrug an der Nienburger Straße, unter dessen Dach neben dem Geschäftssitz der Altrewa Bürgerstiftung, die Altrewa Gutshof GmbH sowie die Pawlowski Kunst- und Kulturstiftung beheimatet sind. Das in den 1990er Jahren von Kostrewa erworbene und sanierte Fachwerkhaus beherbergt darüber hinaus seine private Kunstsammlung vornehmlich niedersächsischer Künstler, die eine enge persönliche Verbindung zu ihm hatten. Die Sammlung wird wissenschaftlich betreut und in den vorhandenen Galerieräumen wird das Neustädter Kulturleben mit Ausstellungen und Veranstaltungen bereichert.
Mit Alfried Kostrewa ist ein engagierter Unternehmer und eine sozial denkende und handelnde Neustädter Persönlichkeit verstorben. Er hinterlässt seine Frau, drei eigene und drei angeheiratete Kinder sowie zahlreiche Enkel- und Urenkel.

Vielen Dank für die Beiträge der Neustädter Presse:

Neustädter Zeitung vom 02.12.2023:

HAZ – Leine Zeitung vom 29.11.2023:

Picasso in der Region Hannover

Picasso in der Region Hannover? Das klingt absurd
… aber Picassos Kunst – vor allem sein berühmtes Gemälde „Guernica“ – spielte und spielt hier immer wieder in historischen und politischen Debatten eine wesentliche Rolle. Der Grund: Die unverteidigte Stadt wurde am 26. April 1937 während des Spanischen (Bürger-) Krieges in einem mehrstündigen Luftangriff durch Kampfflieger der deutschen Legion Condor fast vollständig zerstört. Ein Teil der Täter kam aus der Region Hannover, sie waren auf den Fliegerhorsten Wunstorf und Langenhagen ausgebildet worden. Picasso nannte ein Gemälde, das er für den Pavillon der spanischen Republik auf der Weltausstellung in Paris 1937 schuf, einfach nur „Guernica“ und machte den Namen weltweit bekannt. Nazi-Medien auch in der Region Hannover berichteten damals ausführlich über die Zerstörung der Stadt, stritten aber jegliche deutsche Verantwortung ab; das Bild „Guernica“ stigmatisierten sie als „entartete Kunst“ und Picasso als „Kulturbolschewisten“. Nach 1945 wurde in Westdeutschland jahrzehntelang über die Verbrechen der Wehrmacht geschwiegen und Picasso und sein berühmtestes Bild sorgte immer noch für Kontroversen. Anlässlich des 50. Todesjahres von Picasso wollen wir auf diese Geschichte aufmerksam machen.

Ingrid M. Pawlowski Hommage – Ausstellung des Kunstvereins Wunstorf, 02. – 23. Juli 2023

Ingrid M. Pawlowski (1940-2010) war in den 70er bis 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine bedeutende Künstlerin und feste Größe in der Kunstszene der Region Hannover. Nach dem Studium der Malerei und Grafik an der Werkkunstschule Hannover arbeitete sie zunächst als Kunsterzieherin an verschiedenen Schulen in Neustadt a. Rbge., bevor sie ab 1975 als freischaffende Künstlerin tätig war. Ihre Arbeiten waren auf einer Vielzahl von Einzel- und Gruppenausstellungen in Hannover und Niedersachsen sowie dem europäischen Ausland zu sehen (u.a. Paris, Rom, Madrid, Athen, Utrecht). Pawlowski war Mitglied im Bund Bildender Künstler (BBK), der GEDOK und Gründungsmitglied des 1984 entstandenen Kunstvereins Neustadt a. Rbge. e.V. Zusammen mit anderen hannoverschen Künstlern begründete sie 1980 die Gruppe „PlasMa“. 
Lebensmittelpunkt und Wirkungsstätte war ein Atelierhaus auf einem abgelegenen Waldgrundstück in Bordenau. Hier entstanden Ölgemälde auf Leinwand, Arbeiten in Mischtechnik, Gouachen, Aquarelle, Grafiken (Radierungen, Prägedrucke), Rauminstallationen und Plastiken aus verschiedenen Materialien wie Kunststoff, Seidenpapier, Acryl, etc. Künstlerische Aufmerksamkeit erregte Pawlowski erstmals in den frühen 1970er Jahren mit abstrakt erotischen Werken. Ihre Naturverbundenheit verarbeitete sie in teilweise großformatigen Tier- und Pflanzenmotiven, die sich im Stil eines Neuen Realismus auf den Kern des figurativen Objekts bzw. die Objektkomposition konzentrieren. Das Spiel mit Identitäten und dessen erotische Komponenten drücken Ihre Masken- und Metamorphosenbilder aus, ein Sujet, das Ihre gesamte Schaffensphase durchzieht. Pawlowski hinterließ mit Installationen, Objekten und Wandmalerei aber auch ihre Spuren im öffentlichen Raum. Als ein Höhepunkt ist hier die baukünstlerische Gestaltung des 1972 eröffneten Freizeit- und Veranstaltungszentrums Leinepark in Neustadt zu nennen. 
Pawlowskis Nachlass wird seit 2019 durch die Pawlowski Kunst- und Kulturstiftung betreut.